Die Entdeckung der Heilquelle
Die Geschichte Bad Füssings beginnt 1938 mit einer Ölbohrung, die statt Erdöl eine heiße Schwefelquelle zutage förderte. Das 56°C heiße Thermalwasser aus 1.000 Metern Tiefe entpuppte sich als wahres Heilmittel. Innerhalb weniger Jahrzehnte entwickelte sich der kleine Ort Füssing zu Europas meistbesuchtem Kurbad — mit über 1,6 Millionen Übernachtungen jährlich.
Drei Thermen, ein Heilwasser
Das Besondere an Bad Füssing: Alle drei Thermen werden aus derselben Quelle gespeist. Europa Therme — mit 13 Thermal- und Außenbecken die größte Therme Deutschlands. Johannesbad Therme — spezialisiert auf Gesundheitsangebote und Medical Wellness. Therme Eins — gehobener Wellnessbereich mit stilvollem Ambiente. Kurgäste können je nach Kurhotel-Paket zwischen den Thermen wechseln.
Heilwirkung des Schwefel-Thermalwassers
Das schwefelhaltige Natrium-Hydrogencarbonat-Chlorid-Wasser wirkt entzündungshemmend, durchblutungsfördernd und schmerzlindernd. Hauptindikationen: Rheuma, Arthrose, Bandscheibenbeschwerden, Rückenschmerzen, Sportverletzungen und Durchblutungsstörungen. Der Schwefel wirkt außerdem positiv auf Haut und Gelenkknorpel.
Warum viele Deutsche Bad Füssing wählen
Der größte Vorteil: Kur im eigenen Land, ohne Sprachbarriere, mit vertrauten Abläufen. Krankenkassen übernehmen häufig Teile der Kosten. Die medizinische Infrastruktur ist erstklassig — viele Orthopäden, Rheumatologen und Physiotherapeuten haben hier Praxen. Ergänzend bieten die rund 100 Kurhotels umfangreiche Anwendungspakete von Fango über Massagen bis Kneipp-Kuren.
Rund um Bad Füssing
Das niederbayerische Rottal lädt mit sanften Hügeln, dem Inn und historischen Städten wie Passau zu Ausflügen ein. Die Region ist besonders im Frühjahr und Herbst beliebt — ideal für Radtouren zwischen den Kuranwendungen.
